Eine Bürgerinititative für den Schutz unserer Familien und Tiere

Warum ist Eiderstedt für den Wolf als Lebensraum ungeeignet?

  • Das ausgewiesene Vogelschutzgebiet auf Eiderstedt ist auf die traditionelle Weidehaltung angewiesen. Zum Beispiel benötigt die Trauerseeschwalbe offene Gräben, die nur durch die Beweidung bis zur Grabenkante erreicht wird.
  • Der Kibitz braucht für die Aufzucht und Nahrungsgewinnung die Weiden.


Die Austernfischer finden Ihre Nahrung auf den kurzgegrästen Weiden und Nistplätze an den Geilstellen neben den Kuhfladen. Als Nestflüchter benötigt er die beweideten Flächen für die Aufzucht sein Küken.

Austernfischer
  • Küstenschutz/Deichschutz ist nur mit Schafen zu gewährleisten. 




  • Unsere Deichschafe werden vor Hunden durch die Leinenpflicht geschützt, aber der Wolf läuft nicht an der Leine.
  • Eiderstedt bietet aufgrund der geringen Wilddichte  kein alternatives Nahrungsangebot für den Wolf als unsere Nutztiere. Ein Wolf frisst bis zu 4 kg Fleisch/Tag.

  • Weidehaltung ist nur ohne den Wolf möglich. Die Nutztiere bieten eine zu leichte Beute. Verluste durch Wolfsrisse können sich die Landwirte nicht leisten.


Weidehaltungtypische Weidehaltung auf Eiderstedt mit Rindern und Schafen



  • Tourismus ist auf Eiderstedt einer der größten Wirtschaftsfaktoren. Insbesondere die Erkundung der Halbinsel per Fahrrad ist für die Touristen ein Anreisegrund.

  • Eiderstedt ist gekennzeichnet von Siedlungen außerhalb der Ortskerne. Auch in diesen Gebieten sollte die Sicherheit von unseren Kindern an erster Stelle stehen.

  • Die Wölfe haben keine Scheu vor den Menschen, da von ihnen keine Gefahr ausgeht. Mit der Folge, dass der Wolf auch vor Siedlungen keinen Halt macht und sich dort auch tagsüber zeigt.

  • Herdenschutzhunde dürfen und können  am Deich nicht eingesetzt werden, da die Deich auch von den Touristen genutzt werden und diese von den Hunden vertieben würden. Außerdem  könnten die Hunde, weil sie Löcher graben, den Deich gefährden. Für die Koppelhaltung ist ein Herdenschutzhund keine Option, da die Weiden dann eingezäunt werden müssten, damit der Hund bei seiner Herde bleibt. Bei einer durchschnittlichen Weidegröße von 4 ha, müssten sehr viele Hunde im Einsatz sein.

  • Außerdem sollte man den Tierschutz nicht außer acht lassen. Für die Tiere ist es ein qualvoller Kampf ums Überleben. Wenn ein Tier geschlachtet wird, dann muss ein ausgebildeter Schlachter zusätzlich seine Sach- und Fachkunde für Schlachtungen nachweisen. Die Tötung dauert nur wenige Sekunden.  Der Wolf im Blutrausch verletzt und tötet mehr Tiere als er zum Überleben benötigt. Eine Flucht ist zum Beispiel für Schafe fast unmöglich, da sich um jede Weide ein Graben für die Entwässerung der Flächen befindet, in dem die Tiere dann ertrinken bzw. steckenbleiben. Für das Tier bleibt und die Alternative ertrinken oder vom Wolf gefressen werden.

  • Die Landwirte möchten für ihre Tiere eine gesunde und stressfreie Aufzucht.

  • Eine finanzielle Entschädigung kann den persönlichen Wert eines Tieres für seinen Besitzer nicht ausgleichen.

  • Auch unsere Landwirte möchten stressfrei und nicht permanent mit der Angst leben, dass in dieser Nacht wieder ihre Tiere zu Tode gehetzt und gerissen werden.

 





Infos zum Thema Wolf auf Eiderstedt gibt es in der Reportage des NDRs:

Die Angst vor dem Wolf - Wie viel Wildnis verträgt der Norden?
   vom Freitag, 31. Mai 2019

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_reportage/Die-Angst-vor-dem-Wolf,sendung906194.html